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Die neurologische Untersuchung

 

Obwohl die neurologische Untersuchung ohne besondere apparative Hilfsmittel durchgeführt wird, stellt sie für den Neurologen oder Nervenarzt die wichtigste Untersuchung dar. 
Die Wahrscheinlichkeit, an einer bestimmten Erkrankung zu leiden, wird eingegrenzt, andere Krankheitsbilder werden ausgeschlossen.

Die neurologische Untersuchung wird eingeleitet durch ein ausführliches Gespräch (Anamnese) bzgl. der aktuellen Beschwerden, der früheren Vorgeschichte und von Risikofaktoren. Daran schließt sich eine eingehende neurologische Untersuchung an mit Überprüfung der Hirnnervenfunktionen, der Motorik, der Reflexe, der Sensibilität, der Koordination und vegetativer Funktionen sowie, soweit ohne apparative Untersuchung erfassbar, des Gefäßstatus.
Eine orientierende psychiatrische Untersuchung kann notwendig werden, da aufgrund psychischer Belastungen psychosomatische Beschwerden zusätzlich vorliegen können.

So kann bereits in vielen Fällen eine mögliche Verdachtsdiagnose erhärtet  oder ausgeschlossen werden.

Je nach Beschwerdebild, Untersuchungsergebnis und Fragestellung kann eine weitere technische Untersuchung notwendig sein oder aber auch die Weiterleitung an eine Kollegin / einen Kollegen eines anderen Fachgebietes.

Erst nach der genauen Diagnosestellung können notwendige Behandlungsmaßnahmen oder Kontrolluntersuchungen festgelegt und die entsprechende Therapie eingeleitet werden.